ABS-ESD

ABS Filament

ABS-ESD Filament

ACRYLNITRIL-BUTADIEN-STYROL ESD

ABS –ESD (für electrostatic discharge oder electrostatic sensitive devices) als 3D-Druck Filament kommt bei allen elektrostatisch gefährdeten Bauelementen zum Einsatz. Dazu gehören nahezu alle elektrischen, elektronischen und optoelektronischen sowie zahlreiche elektromechanische Bauteile. Das ABS-ESD Filament garantiert aufgrund seiner dissipativen (energieaufnehmenden) Eigenschaften das sichere und kontrollierte Ableiten elektrostatischer Aufladungen.

 

Diese könnten andernfalls einen kurzen, hohen elektrischen Strom- und Energieimpuls bewirken, die die Funktion der Komponenten beeinträchtigen oder diese zur Gänze beschädigen kann. Auch aus Sicherheitsgründen muss in vielen Bereichen ABS-ESD verwendet werden, da plötzliche Spannungsentladungen zu Explosionen führen können. Mit ABS-ESD als thermoplastischem Kunststoff lassen sich somit 3D gedruckte Bauteile erstellen, die ein sicheres und dauerhaftes Ableiten der statischen Elektrizität garantieren.

 

Anwendungsgebiete finden sich im Elektronik- und Halbleiterbereich, im Bau von Ventilatoren und Pumpen, sowie in der Medizin. Diese dissipative Eigenschaft ist auch überall dort notwendig, wo mit Pulver gearbeitet wird oder wo Staub nicht von den Kunststoffkomponenten angezogen werden darf.

Verarbeitungsparameter:

Extrusionstemperatur:240 – 260 °C
Plattformtemperatur:90 °C – 110 °C
Druckoberfläche:Kapton
Vortrocknen:70 °C / 2 – 4 h

Bei ABS-ESD handelt es sich um eine modifizierte Version von ABS. Dem Kunststoff wurden Additive beigemengt um elektrostatische Aufladung zu unterbinden.

Da diese Additive nur einen geringen Anteil der Materialbeschaffenheit handelt gelten noch immer die gleichen Maßnahmen wie für das 3D-Drucken von ABS. Ein geschlossener Bauraum und eine aktive Regelung der Bauraumtemperatur sind Voraussetzung umSpannungsrisse durch „Warping“ zu vermeiden undkonsistente Ergebnisse zu erzielen.

Allgemeines

Löslichkeit/Beständigkeit

ABS ist beständig gegen verdünnte Säuren, verdünnte Laugen und Öle und kann in Estern und Ketonen (besonders Aceton) gelöst werden.

Post-Processing

Für ABS steht eine breite Palette an Post-Processing Methoden zur Verfügung. Der Kunststoff kann geschweißt, geklebt, direkt oder mit Insert geschraubt sowie spanend bearbeitet werden.

Da ABS gut auf HIPS haftet lassen sich, mittels 2-Komponenten-Druck, Stützstrukturen erstellen, die nach Abschluss des Drucks mittels Limonen gelöst werden können. Auf diese Weise lassen sich auch innenliegende Hohlräume und Aussparungen in den zu fertigenden Teilen realisieren.

Einsatzbereiche

Generell liegt die Einsatztemperatur von ABS zwischen -20 und 95°C.

ABS –ESD (für electrostatic discharge oder electrostatic sensitive devices) als 3D-Druck Filament kommt bei allen elektrostatisch gefährdeten Bauelementen zum Einsatz. Dazu gehören nahezu alle elektrischen, elektronischen und optoelektronischen sowie zahlreiche elektromechanische Bauteile. Das ABS-ESD Filament garantiert aufgrund seiner dissipativen (energieaufnehmenden) Eigenschaften das sichere und kontrollierte Ableiten elektrostatischer Aufladungen.

Diese könnten andernfalls einen kurzen, hohen elektrischen Strom- und Energieimpuls bewirken, die die Funktion der Komponenten beeinträchtigen oder diese zur Gänze beschädigen kann. Auch aus Sicherheitsgründen muss in vielen Bereichen ABS-ESD verwendet werden, da plötzliche Spannungsentladungen zu Explosionen führen können. Mit ABS-ESD als thermoplastischem Kunststoff lassen sich somit 3D gedruckte Bauteile erstellen, die ein sicheres und dauerhaftes Ableiten der statischen Elektrizität garantieren.

Anwendungsgebiete finden sich im Elektronik- und Halbleiterbereich, im Bau von Ventilatoren und Pumpen, sowie in der Medizin. Diese dissipative Eigenschaft ist auch überall dort notwendig, wo mit Pulver gearbeitet wird oder wo Staub nicht von den Kunststoffkomponenten angezogen werden darf.


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