Rapid Prototyping


Rapid Prototyping in Deutschland

Was ist Rapid Prototyping?

Rapid Prototyping, als Kurzform wird auch RP verwendet, beschreibt verschiedene schnelle Herstellungsverfahren von Prototypen. Das Rapid Prototyping, auf Deutsch übersetzt der „schnelle Modellbau“, ermöglicht es physische Modelle in sehr kurzer Zeit zu fertigen. Als Basis für diese 3D Modelle werden dreidimensionale CAD (Computer Aided Design) Daten verwendet. Das Verfahren des Rapid Prototyping wird in verschiedenen Branchen in ganz Deutschland eingesetzt. Entweder zum Beschleunigen einer Produktentwicklung, zum Testen vorläufiger Ergebnisse oder zum Visualisieren erster Ideen. Außerdem erhält man durch Rapid Prototyping mehr Sicherheit beim Übergang in die Serienfertigung.

Rapid Prototyping Deutschland

Vorteile von Rapid Prototyping für die deutsche Industrie

  • Schnelle Fertigung von Modellen
  • Effektive Präsentation von Produktneuheiten und Ideen
  • Mehr Flexibilität bei der Produktgestaltung und schnellere Anpassbarkeit
  • Kosten- und Zeitersparnis im Product Development
  • Funktionelles und formales Testen der Funktionen direkt möglich
  • Schnelleres Verarbeiten und Implementieren von Verbesserungen
  • Verkürzung der Produktentwicklungs- und Markteinführungszeit

Wie funktioniert Rapid Prototyping

Man unterscheidet mehrere Verfahren beim Rapid Prototyping. Dabei ist die schnellste und kostengünstigste Prototypenherstellung ganz klar der 3D Druck. Es handelt sich hier um eine additive Fertigungstechnologie. Der Prototyp  wird durch schichtweises Auftragen des Materials gefertigt. Für diese Art der Prototypenfertigung benötigt man eine CAD (Computer Aided Design) oder 3D Programmiersoftware. Diese Daten werden an den 3D Drucker gesendet, der daraus das Modell fertigt.  So werden Schichten von Flüssigpulver oder Plattenmaterial übereinander gelegt und der Prototyp schichtweise aufgebaut. Die einzelnen Schichten werden automatisch miteinander verbunden. Dieser Vorgang führt zu einer enormen Kosten- und Zeitersparnis im gesamten Fertigungsprozess, denn der Prototyp eines Produkts oder eines Bauteils ist schnell verfügbar und kann sogar firmenintern angefertigt werden. Je nach Größe und Anzahl der Modelle kann die Produktionszeit natürlich variieren, doch in der Regel dauert die Herstellung eines Prototypen nur wenige Stunden. Mit Hilfe des 3D Drucks können aber nicht nur Prototypen oder Modelle direkt in Deutschland hergestellt werden, sondern auch Bauteile für die Serienproduktion oder Ersatzteile.

Bild Funktionsweise Rapid Prototyping in Deutschland

Bekannte Rapid Prototyping Verfahren in Deutschland

Selektives Lasersintern (SLS)

Bei diesem Verfahren erfolgt die Herstellung der Prototypen mit Hilfe eines Lasers. Es werden beim selektiven Lasersintern kunststoffähnliche pulverförmige Materialien verwendet (z.B. Alumide oder Polyamide), die durch den Laserstrahl miteinander verschmolzen werden.

Stereolithografie (SLA)

Beim Stereolithografie – Verfahren wird das Werkstück in ein flüssiges Photopolymer abgesenkt. Danach fährt ein Laser schichtweise über das Materialstück, bis die gewünschte Form erreicht ist. Es handelt sich bei der SLA um ein äußerst präzises Verfahren, mit dem man besonders glatte Oberflächen erzeugen kann.

Fused Filament Fabrication (FFF)

Dieses Rapid Prototyping Verfahren ist ein Fertigungsverfahren, das auf schichtweise Verschmelzung beruht. Hier wird der Prototyp schichtweise aus einem Kunststoff hergestellt, der geschmolzen wird. Bei diesem 3D Druck Verfahren wird meist mit dem Kunststoff ABS gearbeitet, der sehr beständig und robust ist.

Selektives Laserschmelzen (SLM)

Das Selektive Laserschmelzen ist ein Rapid Prototyping Verfahren zum Fertigen von Metall-Prototypen verwendet wird. Die Modelle werden im Schichtverfahren aufgebaut.

3D Printing (3DP)

Beim 3D Printing wird das Modell aus einem gipsartigem Pulver gefertigt und Schicht für Schicht aufgetragen. Durch ein Bindemittel haften die Schichten aneinander und verschmelzen miteinander. 3D Druck ist ein sehr kostengünstiges und besonders schnelles Verfahren.

Mit 3D Druck mehr Effizienz im Prototypenbau in Deutschland

EL-102 für Rapid Prototyping in Deutschland

3D Drucker EL-102

Gleichzeitiges Drucken mehrerer Prototypen möglich, sowie eine Verarbeitung von großen Materialmengen bis zu einer Größe von 500 x 400 x 510 mm (B x T x H).
Mehr zum EL-102
EL-11 für Rapid Prototyping in Deutschland

3D Drucker EL-11

Für die Erstellung von Bauteilen bis 270 x 200 x 210mm (B x T x H) bei extrem niedrigen Betriebskosten und einem offenem System für Filamente.
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Unterschiedliche Zweige von Rapid Prototypen

Designprototyp

Ein Designprototyp wird gefertigt, um ästhetische und ergonomische Merkmale vorerst testen zu können.

Konzeptprototyp

Dieser Prototyp dient dazu, um eine Idee oder ein bestimmtes Konzept zu veranschaulichen.

Funktionsprototyp

Ein Funktionsprototyp hat bereits die wichtigsten Funktionen, die auch das spätere Endprodukt aufweisen soll. Anhand dieses Prototyps können mechanische, elektrische, akustische oder thermische Funktionen getestet und überprüft werden.

Geometrischer Prototyp

Diese Art von Prototyp ist ein maßgenaues Modell, welches für die erste Montage, bzw. ersten Gebrauch verwendet wird. Es dient zum Testen und Kontrollieren der Passgenauigkeit und der Toleranzen.

Beispiel für Rapid Prototyping aus Deutschland Sektor Architektur

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